
Thüringen ist ein Land mit überdurchschnittlich hohem Denkmalbestand. Er umfaßt ca. 60.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie 3.000 Bodendenkmale. Es verfügt über zahlreiche gut erhaltene historische Stadtkerne, wie z.B. in Erfurt, Schmalkalden und Mühlhausen.
Im folgenden eine kleine Auswahl Thüringer Architekturdenkmäler.
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| Dom und St. Severikirche |
Sehenswert sind u.a. auch das Augustinerkloster, die Predigerkirche, die Krämerbrücke, der Kaisersaal und die Statthalterei.
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| Rokokosaal der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek |
Das Haus zu den Hohen Pappeln, das Neue Museum, der van-de-Velde-Bau, das Musterhaus im Bauhausstil "Am Horn", die Russisch-orthodoxe Kirche und andere Baudenkmäler lohnen ebenfalls einen Besuch.
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| Dom zum Heiligen Kreuz Nordhausen |
Der Dom zum Heiligen Kreuz ging aus der von Königin Mathilde, Witwe Heinrich I, im Jahre 961 gegründeten Nonnenklosterkirche hervor. Im Jahre 1220 erfolgte die Umwandlung in einen Domherrenstift. Die frühgotischen steinernen Stifterfiguren sind im Chor des Doms angebracht. Der Dom weist ein spätgotisches Langhaus auf. Türme, Krypta und Kreuzgang stammen aus der romanischen Stilepoche um 1130. Das Chorgestühl wurde um 1400 geschaffen.
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| Klosterruine |
Zwischen 1102 und 1105 gründete eine sächsische Adlige namens Paulina am Rottenbach ein Kloster, dessen dreischiffige Basilika neben dem Palas der Wartburg zu den wertvollsten Denkmalen romanischer Baukunst in Thüringen zählt. Die Architektur verweist auf die Benekdiktiner des Klosters Hirsau, die ihr Vorbild im burgundischen Cluny sahen.
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| Schwarzburg |
Die Burg war seit Beginn des 12. Jahrhunderts Hauptsitz der Grafen von Schwarzburg, einem der mächtigsten thüringischen Adelsgeschlechter. Nach wiederholten Aufteilungen in verschiedene Linien entstanden 1599 die zwei Hauptlinien Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt, die 1697 und 1710 in den Reichsfürstenstand erhoben wurden. Mit der Ahnengalerie im Kaisersaal verdeutlichten die Schwarzburger den dynastischen Anspruch und die Bedeutung ihres Geschlechts. Im Oberlicht befinden sich in zwei Reihen angeordnete Leinwandbilder mit den Darstellungen deutscher Kaiser und Könige in Lebensgröße. Von den ursprünglich 48 Gemälden sind noch 27 erhalten.